ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

1. Die vorliegenden allgemeinen Bedingungen gelten für jede Kooperation zwischen dem Berufsausübenden und dem Kunden. Abweichungen müssen ausdrücklich und schriftlich von beiden Parteien akzeptiert werden. Im Falle eines Widerspruchs zwischen dem Inhalt der vorliegenden allgemeinen Bedingungen und dem Auftragsschreiben hat das Auftragsschreiben Vorrang. Laut Gemeinrecht kann die Haftung des Berufsausübenden nur für Aufträge angefochten werden, von denen nachgewiesen wird, dass sie von ihm akzeptiert wurden. Der Berufsausübende ist nur für die Anwendung der gesetzlichen und verwaltungstechnischen Rechtsvorschriften haftbar, die zum Zeitpunkt der Durchführung des Auftrags anwendbar sind.
2. Vorbehaltlich anderslautender Bedingungen im Auftragsschreiben kommt der Vertrag zustande und tritt in Kraft: entweder zu dem Zeitpunkt, zu dem das vom Kunden unterzeichnete Auftragsschreiben vom Berufsausübenden entgegengenommen und von ihm mit unterzeichnet wird, oder zu dem Zeitpunkt, zu dem der Berufsausübende auf Ersuchen des Kunden mit der Ausführung des Auftrags beginnt, falls dieser Beginn auf einen früheren Zeitpunkt fällt. Falls der Berufsausübende das vom Kunden unterzeichnete Auftragsschreiben noch nicht erhalten hat, werden alle Beziehungen zwischen den Parteien in jedem Fall durch die vorliegenden allgemeinen Bedingungen und das Auftragsschreiben geregelt, ab dem Zeitpunkt und sofern diese Vertragsdokumente entweder per Post oder per Fax, per E-Mail oder persönlich durch Aushändigung gegen Empfangsbestätigung dem Kunden übermittelt wurden.
3. Die CVBA bemüht sich nach besten Kräften, alle gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Alle ihr anvertrauten Aufträge müssen als Bemühungsverpflichtungen und nicht als Ergebnisverpflichtungen betrachtet werden.
4. Vorbehaltlich anderslautender Bedingungen ist die CVBA nicht verpflichtet, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen, die der Kunde oder dessen Angestellte(r) ihr übermitteln oder die Zuverlässigkeit von Akten, Verträgen, Verzeichnissen, Rechnungen und Belegen aller Art, die ihr vom Kunden als beweiskräftige Dokumente oder als Dokumente, die als solche dienen müssen, anvertraut oder vorgelegt werden, zu überprüfen. Die CVBA garantiert nicht die Richtigkeit der Daten, die in die Jahresabschlüsse und/oder die Steuererklärungen, die sich auf diese Informationen stützen, aufgenommen wurden. Die CVBA STUYTS ACCOUNTING SERVICES ist nicht haftbar, wenn der Kunde fehlerhafte, unvollständige oder irrelevante Informationen übermittelt oder Informationen nicht oder verspätet zuschickt.
5. Falls die CVBA damit explizit befasst wird, beinhaltet die Kontrolle der Buchhaltung eine stichprobenartige Prüfung und nicht eine systematische Prüfung aller Dokumente und Belege. Die CVBA meldet Irrtümer im Bereich der Umsatzsteuer in diesem Fall dem Kunden. Die CVBA übernimmt keinerlei Kontrollverpflichtung. Das Fehlen von Anmerkungen seitens der CVBA garantiert nicht die Regelmäßigkeit oder Richtigkeit der vom Kunden abgefassten Dokumente oder getätigten Transaktionen.
6. Die CVBA STUYTS ACCOUNTING SERVICES ist genauso wenig für die Folgen etwaiger beruflicher Unzulänglichkeiten, Fehler, materieller Irrtümer und Verstöße verantwortlich, die von irgendeiner Person vor der Kooperation mit dem betreffenden Kunden begangen wurden.
7. Die CVBA, sowie ihr(e) Bevollmächtigter/Bevollmächtigten oder Angestellte(r) sind an das Berufsgeheimnis gebunden, gemäß Artikel 58 des Gesetzes vom 22. April 1999 über die buchhalterischen und Steuerberufe und Artikel 32 des KB vom 1. März 1998 zur Festlegung der Regelung der Pflichtenlehre von Buchhaltern, vorbehaltlich der Anwendung der Bestimmungen der Gesetzgebung und Regelung zur Vermeidung der Nutzung des Finanzsystems für die Geldwäsche und die Terrorismusfinanzierung.
8. Gemäß Artikel 33 des Gesetzes vom 22. April 1999 über die buchhalterischen und Steuerberufe ließ die CVBA ihre Berufshaftpflicht mit einer Police versichern, die vom Rat des Instituts der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater genehmigt wurde. Sollte die Versicherungsgesellschaft ganz oder teilweise nicht eintreten, aus welchem Grund auch immer, kann die Vergütung, die von der CVBA selbst zu tragen ist, 750 EUR nicht überschreiten. Die vorigen Beschränkungen sind gleichfalls auf alle Aussagen im Rahmen des Auftrags anwendbar, die gegen alle Personen, Teilhaber, Verwaltungsmitglieder und/oder selbstständigen Mitarbeiter gerichtet werden, die die Eigenschaft eines Versicherten im Sinne der oben genannten Versicherung haben.Falls sich herausstellt, dass zwei oder mehrere Schadensfälle sich aus einem einzigen Fehler ergeben, werden sie als ein einziger Haftungsfall betrachtet und wird die Haftung deshalb auf den höchsten Betrag der Beträge beschränkt, die auf den/die betreffenden Auftrag/Aufträge und/oder den Vertrag anwendbar sind.
Vorbehaltlich einer anderslautenden zwingenden gesetzlichen Bestimmung führt ein Schaden, der sich ergibt aus (a) einem Verlust von Profit, Geschäftswert, Handelschancen oder erwarteten Einsparungen oder Vorteilen, (b) dem Verlust oder der Beschädigung von Daten oder aus (c) mittelbarem Verlust oder Schaden, auf keinen Fall zu einem Anspruch auf Entschädigung.
9. Die CVBA behält sich das Recht vor, Provisionen auf die Honorare entsprechend dem Verlauf der Leistungen zu berechnen.
10. Bei der Berechnung des Honorars je geleisteter Stunde wird der Grad der Spezialisierung und Erfahrung des Sachbearbeiters berücksichtigt, der die Leistungen erbringt. Mögliche Dringlichkeit kann bei der Berechnung berücksichtigt werden.
11. Neben der Vergütung für die erbrachten Leistungen gehen alle spezifischen zusätzlichen Kosten zulasten des Kunden.
12. Alle Anfechtungen von Kosten und Honoraren müssen per Einschreiben innerhalb von 8 Tagen mit Begründung an die CVBA gerichtet werden. Falls keine (rechtzeitige) Anfechtung die CVBA erreicht, wird unterstellt, dass der Kunde mit den in Rechnung gestellten Diensten einverstanden ist.
13. Alle Rechnungen sind zahlbar in Brügge (Sint-Michiels) innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum. Auf alle am Fälligkeitsdatum nicht bezahlten Rechnungen werden von Rechts wegen und ohne Mahnung Zinsen zum gesetzlichen Zinssatz berechnet und sie werden außerdem um 15 %, bei einem Minimum von 250 EUR, als konventionelle Entschädigung erhöht, die ebenfalls unmittelbar ohne Mahnung einforderbar ist. Die Parteien sehen ausdrücklich von der Anwendung von Art. 1231 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ab.
14. Die Nichtzahlung der Rechnung am Fälligkeitstag macht den fälligen Saldo aller anderen, auch nicht fälligen, Rechnungen von Rechts wegen und unmittelbar einforderbar.
15. Die CVBA ist berechtigt, die laufenden Aufträge auszusetzen, nicht vollständig auszuführen oder als verfallen zu betrachten, wenn die Zahlungsbedingungen nicht eingehalten werden oder die Zahlung nicht zum angegebenen Fälligkeitsdatum erfolgt.
16. Auslegung und Erfüllung des Vertrages unterliegen belgischem Recht und dem anwendbaren Berufskodex.
17.  Die Parteien regeln ihre Streitigkeiten bezüglich der Auslegung und Erfüllung des Vertrages vorzugsweise gütlich. Die Parteien müssen ihre Beschwerdegründe stets schriftlich und vorher im Hinblick auf eine gütliche Regelung mitteilen.
18. Unbeschadet der Möglichkeit zum Erreichen einer gütlichen Regelung unterliegt jede Streitigkeit, welcher Art auch immer, der Zuständigkeit der Gerichte des Bezirks Brügge.
19. Die obigen allgemeinen Bedingungen gelten für alle Aufträge, auch bei Vorhandensein eines Abonnements, es sei denn, innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt wird Widerspruch eingelegt.